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Dieses Fahrzeug
war eines von den letzten Magirus Bussen, die überhaupt
produziert wurden. Nachdem die Richtlinien für den
Standard-Überlandbus der zweiten Generation Anfang der
1980er Jahre fest standen, wurden von Magirus-Deutz,
MAN, Mercedes-Benz und Neoplan einige vom
Bundesministerium für Forschung und Technologie
geförderte Prototypen hergestellt und an ausgewählte
Betriebe zur Erprobung ausgeliefert. Eigens für dieses
Fahrzeug entwickelte Magirus einen neuen
Reihensechszylinder-Motor mit Turboaufladung und
typischer Luftkühlung, der im Heck stehend und quer zur
Fahrtrichtung eingebaut war. Die Kraftübertragung an die
Hinterachse wurde mittels Winkeltrieb dargestellt. Es
wurden von diesem Prototyp sieben Exemplare bei
Falkenried in Hamburg hergestellt, wovon lediglich eines
an die Bundesbahn ging. Zur Serienreife hat es dieser
Wagen leider nicht mehr geschafft, da Magirus Ende 1982
die Herstellung von Omnibussen komplett einstellte.
Trotz des relativ jungen Alters wurde der Wagen nicht an
eine der neuen Regionalbus-Gesellschaften übergeben,
sondern gegen Ende der 1980er Jahre ausgemustert. |